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Multiple Regression

Dem Anwender präsentiert sich in der sog. Ad-Hoc-Regression von PS-Explore zunächst ein Fenster mit vier “Quadranten”. Links oben wird eine auf praktische Dinge hin orientierte Grafik gezeigt, welche die prozentualen Anteile der diversen Einflußgrößen  hinsichtlich der Zielgröße als Kreisdiagramm darstellt. Wichtig für eine Bewertung der Einflußgrößen ist der Zuwachs an “Erklä- rung”, die die Hineinnahme einer Einflußgröße besitzt. Im rechten oberen Teil des Regressionsfensters wird genau dieser Zu- wachs grafisch dargestellt. Links unten im Fenster schließlich findet der Betrachter ein Residuendiagramm, in welchem den auf Basis des ermittelten Regressionsmodells geschätzten Werten der Zielgröße die jeweiligen Residuen zugeordnet sind. Hier lassen sich ggf. nach den Regeln der Residuenanalyse nicht-lineare Effekte ebenso wie Ausreißer identifizieren.

Schlußendlich findet der Anwender im rechten unteren Fenster eine editierbare Tabelle im Stile eines Arbeitsblattes. Hier sind alle fachstatistisch geforderten Kennwerte zu finden, so etwa multiple Korrelation, Schätzfehler, Regressionskoeffizienten mit Signifikanztests u.a..

Eröffnungsbildschirm der Prozedur Ad-Hoc-Regression
Regressionsanalyse mit PS-Explore
Regressionsanalyse mit PS-Explore

Bei vielen Anwendungen der Regressionsanalyse in der Praxis ist nicht nur die Bestimmung eines guten Modells gefragt, sondern auch die Möglichkeit gewünscht, das errechnete Modell für Schätzungen neu auftretender Fälle zu benutzen. Dabei ist es dann nicht nur wichtig, mittels der hergeleiteten Regressionsgleichung bei Einsetzen der Werte für die Einflußgrößen den Wert der Zielgröße zu bestimmen. Vielmehr sollte man auch angeben können, mit welcher Wahrscheinlichkeit bei vorgegebenen Einflüß- größen ein Zielwert in einem Intervall um den Schätzwert liegt, denn niemand wird erwarten, daß der errechnete Schätzwert auch tatsächlich eintritt. Die Ad-Hoc-Regression von PS-Explore bietet hierzu eine sog. Punktschätzung der oberen und unteren Ver- trauensgrenze an.

Klicken Sie einfach auf den entsprechenden Knopf des links im Regressionsfenster stehenden Panels. Es öffnet sich dann ein neues Fenster wie nachstehend abgebildet:

Prognose per berechnetem Modell

Ganz oben in diesem Fenster befindet sich ein Ausgabebereich, in dem zunächst nur die berechnete Regressionsgleichung an- gezeigt wird. Links im Fenster sehen Sie einen Eingabebereich mit den Merkmalen des Modells. Geben Sie hier die jeweiligen Werte Ihrer Einflußgrößen ein! Im rechten Teil des Fensters finden Sie eine Möglichkeit die Irrtumswahrscheinlichkeit vorzugeben. Diese ist auf 5% voreingestellt und kann beliebig zwischen 0 und 100 liegen.

Wenn Sie links die Werte für die Einflußgrößen eingegeben haben, klicken Sie auf die Schaltfläche “Modellrechnung starten”. Sie erhalten dann unmittelbar die Schätzung sowie den oberen und unteren Grenzwert gemäß der gewählten Irrtumswahrscheinlich- keit.

Alle Modellrechnungen werden in der oberen Anzeige des Fensters protokolliert. Mit Klick auf die Schaltfläche “Protokoll drucken” erhalten Sie eine Ausgabe der gesammelten Ergebnisse auf dem Drucker. Wenn Sie den Mauszeiger in die obere Anzeigefläche schieben und die rechte Maustaste drücken, erscheint ein Pop-Up-Menü, über welches Sie die Ergebnisse in die Zwischenablage geben können.

Neben der Ad-Hoc-Regression verfügt PS-Explore/Multivariate Verfahren noch über einen weiteren hinsichtlich der Vielzahl seiner optionen umfangreicheren Prozedurbereich mit multiplen Regressionsansätzen. Hierzu gehört auch ein Ansatz zur robusten Regression.

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