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27.12.2000Option zum Wiedereinschluss von Merkmalen bei PS-Explore/MiningTree Das Verfahren zur Auswahl der Merkmale für einen Entscheidungsbaum bei PS-Explore/MiningTree sorgte
bisher dafür, dass einmal für einen Knoten des Diagramms ausgewählte Merkmale von der weiteren Analyse ausgeschlossen wurden. Auf Anregung vieler MiningTree-Anwender wurde dieser automatische Ausschluss nun durch
eine Option ersetzt, die es dem Anwender erlaubt, den Ausschluss bzw. Wiedereinschluss eines Merkmals explizit zu steuern. Man findet die Option in der Schalttafel von MiningTree (s.nachst. Abb. unten links).
Der Wiedereinschluss von Merkmalen erlaubt eine differenziertere “Verästelung” von Merkmalen und hat i.a. die Bildung homogenerer Segmente zur Folge. Dieser Vorteil wird allerdings durch ein komplexeres und damit
auch unübersichtlicheres Modell erkauft. |
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Segmentstatistiken: eine neue Diagrammart bei PS-Explore/MiningTreeMiningTree benötigt als Zielgröße (abhängige Variable oder Außenkriterium) ein dichotomes Merkmal
(0/1). Bei quantitativen Merkmalen, die als Zielgrößen benutzt werden, nimmt MiningTree automatisch eine Dichotomisierung vor. Neben der automatischen Zweiteilung kann der Anwender aber auch eine explizite Teilung
vornehmen. Während bei dichotomen Merkmalen als wichtiges Ergebnis die Präferenzwahrscheinlichkeiten der gefundenen Segmente interessieren, wird es bei dichotomisierten Merkmalen auch von Interesse sein, welche
statistischen Kennwerte das Merkmal in den einzelnen Segmenten hat. Da die Zielgröße quantitativ ist, macht es hier Sinn die Mittelwerte und andere Lokationsmaße für die verschiedenen Segmente zu berechnen. Die
Schaltfläche (Button) zur Aktivierung dieser Berechnungen befindet sich direkt rechts von der Schaltfläche zur Berechnung der Präferenzwahrscheinlichkeiten. Ein Klick mit der rechten Maustaste in die angezeigte
Balkengrafik der Statistiken erlaubt es, zwischen Mittelwerten, Quartilen und Minima und Maxima auszuwählen. Diese Statistiken reichen zumeist aus, um die Homogenität der gefundenen Segmente zu beurteilen. Im
Diagramm erfolgt zusätzlich noch eine Sortierung der Segmente gemäß der Größe des Mittelwertes für das Außenkriterium. |
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11.12.2000Neues PS-Explore-Modul für das Berichtswesen kurz vor Freigabe
In voraussichtlich ca . 2 Wochen wird die neue PS-Explore-Software Ad-Hoc-Report endgültig freigegeben werden. PS-Explore/Ad-Hoc-Report wendet sich an Anwender, die überwiegend tabellarische
Zusammenstellungen von Daten vornehmen müssen und hierbei auch auf integrierte Rechenfunktionen zurückgreifen wollen. Vom Konzept her gesehen ist PS-Explore/Ad-Hoc-Report also ein Tabellenkalkulationsprogramm wie
man es auch von den marktbekannten Office-Lösungen her kennt. Der Anwendungsvorteil für PS-Explore-Anwender ist bei Ad-Hoc-Report
in der vollständigen Integration in die PS-Explore-Welt zu sehen, was viele tabellenkalkulatorische Operationen vereinfacht, da hierzu dann nicht auf Fremdprogramme des Office-Bereichs zurückgegriffen werden muss.
Ad-Hoc-Report bietet darüber hinaus eine Vielzahl von mathematischen und statistischen Funktionen, die man in einem für Office-Lösungen entworfenen Tabellenkalkulationssystem naturgemäß nicht findet.
Die nachstehende Abbildung zeigt Ad-Hoc-Report mit einer einfachen Anwendung aus dem kaufmännischen Bereich. Mehrere Arbeitsblattzellen, in denen Monatsumsätze abgelegt wurden, werden zu Quartals- und
Spartenumsätzen konsolidiert, letztere schließlich zu einem Gesamtjahresumsatz. Die dabei hinterlegten Rechenoperationen bleiben aktiv, sodass nachträgliche Änderungen in einzelnen Zellen sofort über alle
verknüpften Formeln neuberechnet werden. |
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Die Formeln können nachträglich in einem Formeleditor modifiziert oder gelöscht werden. Ferner kann man die den Formeln zugehörigen
“Sende- und Zielbereiche” des Hauptarbeitsblattes in gesonderten Arbeitsblättern anzeigen um etwa “was-wäre-wenn?”-Vergleiche durchzuführen. Neuberechnungen dieser Arbeitsblätter werden ggf. anschließend im
Hauptarbeitsblatt aktualisiert. |
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Eine ausführliche Anwendungs- und Funktionsbeschreibung zu PS-Explore/Ad-Hoc-Report wird rechtszeitig mit der Freigabe der Software auf einer
eigens hierzu eingerichteten Internetseite publiziert. Ad-Hoc-Report gehört zum Modul PS-Explore/QuerySys und setzt die Module PS-Explore/Autopilot und PS-Explore/Report voraus. Für diese Module registrierten
Anwendern entstehen keine Zusatzkosten für dieses sehr leistungsfähige neue PS-Explore-Modul. |
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30.10.2000Neues Monitorprogramm zur Überwachung von PS-Explore-Datenbanken Speziell für den PS-Explore-Systemadministrator, aber sicher hier und da auch für den “einfachen”
Anwender, von Interesse ist die Häufigkeit des Zugriffs auf die auf einem Server liegenden PS-Explore-Datenbanken. Um die jeweils aktuellen Zugriffszahlen auf die Datenbanken on-line überwachen zu können, gibt es
jetzt das Programm PSXDBMon: |
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| PS-Explore-Datenbankmonitor
Programm-Update (Stand:30.10.00) (~0,35 MB) |
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Dieses Programm ist unabhängig vom PSEXPLOR.EXE lauffähig und kann ganz einfach wie nachstehend beschrieben installiert und
konfiguriert werden. Dabei kann man den Start des Programms aus PS-Explore/Autopilot heraus vornehmen oder alternativ PSXDBMon.exe in das Autostart-Verfahren vom MS-Windows einbauen.
Ab der Version PS-Explore 3.1w vom 30.10.2000 befindet sich in der Befehlszeile Datenbankoperationen von PS-Explore/ Autopilot der Menüpunkt Datenbankmonitor starten.
Zum Start des Monitors klicken Sie genau auf diesen Menüpunkt. |
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Kurz nach dem Mausklick erscheint dann der Monitor auf dem Bildschirm. In nachstehendem Beispiel sind insgesamt 6 Datenbanken
zur Überwachung durch den Monitor konfiguriert. Jeder Datenbank ist ein Balken der Grafik zugeordnet und damit verbunden auch eine Angabe der Anzahl der Anwender, die gerade auf die jeweilige Datenbank zugreifen.
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Wenn kein Zugriff auf eine Datenbank vorliegt muss die Anzeige naturgemäß auf 0 stehen. Ist dies nicht der Fall, so wurde ein
Datenbankzugriff nicht ordnungsgemäß beendet. Der Systemadministrator kann hieran erkennen, dass an einer Anwenderstation eine abnormale Programmbeendigung stattgefunden hat und kann in der zugehörigen Zugriffsdatei
(*.ssz) ggf. eine Korrektur vornehmen. Die zu überwachenden Datenbanken müssen dem Monitor einmalig einzeln mitgeteilt werden. Dies geschieht mittels einiger weniger Schritte. Gehen Sie mit dem Mauszeiger
zunächst auf die Monitorgrafik und klicken dann mit der rechten Maustaste. Es erscheint ein zweizeiliges Pop-Up-Menü. Sie wählen nun den ersten Punkt Monitordatei editieren. |
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Die Monitorgrafik wird jetzt ausgeblendet und es erscheint ein Texteditor, in welchem zeilenweise die Datenbanknamen und die
zugehörigen Laufwerke und Pfade eingetragen sind bzw. einzutragen sind. Der Eintrag kann per Eintippen der Namen erfolgen oder einfacher durch Aktivieren eines Windows-Öffnen-Dialogs. Dies geschieht wieder mit
Betätigen der rechten Maustaste. Es erscheint erneut ein Pop-Up-Menü, in welchem Sie die zweite Zeile Datenbank auswählen anklicken. |
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Es öffnet sich ein Dateidialogfenster (Datenbank in Liste eintragen), welches bedienertechnisch den unter MS-Windows üblichen Regeln
folgt. Stellen Sie nun die entsprechende Datenbank ein und klicken auf die Schaltfläche Öffnen. Das Fenster schließt sich und am Fuß der Liste wird die gewünschte Datenbank eingetragen. Das Editorfenster ist
ebenfalls wie unter MS-Windows üblich zu handhaben. Löschen von Zeilen also durch Markieren und Drücken der Entfernen-Taste. Ebenfalls gelten Strg X (Ausschneiden), Strg C (Kopieren) und Strg V
(Einfügen). |
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Wenn alle Datenbankeintragungen vorgenommen sind, aktivieren Sie per rechtem Mausklick das Pop-Up-Menü und wählen Punkt 1
Editor schließen. |
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Es erscheint dann wieder die Balkengrafik mit der aktuellen Anzeige der Datenbankzugriffe. Falls Sie das Programm beenden möchten
klicken Sie windows-üblich im Programmfenster oben rechts auf das x. |
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Start des Datenbankmonitors über Windows-Autostart
Wer den Monitor grundsätzlich aktiviert haben möchte, braucht nicht jedesmal aus PS-Explore/Autopilot heraus das Programm zu starten, sondern
kann die Autostart-Möglichkeit von MS-Windows nutzen. Gehen Sie hierzu mit dem Mauszeiger auf das Windows-Startsymbol und drücken Sie die rechte Austaste. Sodann aktivieren Sie unter Punkt zwei per Klick den
MS-Windows-Explorer. |
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Im Explorer stellen Sie das PS-Explore-Installationsverzeichnis ein und suchen dort die Datei PSXDBMon.exe. Sie gehen mit dem
Mauszeiger auf den Dateinamen und drücken die rechte Maustaste. Im sich öffnenden Pop-Up-Menü wählen Sie den Punkt Kopieren. |
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Sie können nun den Explorer schließen und gehen auf den Windows-Start-Knopf. In dem sich öffnenden Menü gehen Sie über den Punkt Programme
auf den Punkt Autostart. Wenn der Mauszeiger auf Autostart steht, drücken Sie die rechte Maustaste. Es erscheint ein Pop-Up-Menü, in welchem Sie den Punkt Einfügen anklicken. |
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Nach dem Einfügen erscheint PSXDBMon.exe als Menüpunkt der Autostart-Gruppe. |
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Nach dem Herunterfahren des Betriebssystems und erneutem Betriebssystemstart wird jetzt zukünftig der PS-Explore-Datenbankmonitor automatisch
geladen und erscheint nach Hochladen des Betriebssystems in der Mitte des Bildschirms. Die Größe des Monitorfensters kann beliebig vom Benutzer geändert werden und das Fenster kann natürlich auf eine beliebige
Bildschirmposition verstetzt werden. Natürlich kann man das Fenster auch “wegklicken” und nur nach Bedarf wieder zur Anzeige bringen, indem man das zugehörige Button in der Taskleiste anklickt. |
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25.09.2000Einfache Table-Lookups in Datenerfassungsmasken von PS-Explore/Database Anwender, die in Datenerfassungsmasken von PS-Explore/Database in einfacher Weise Daten aus externen
Tabellen in Abhängigkeit von einem Schlüsselfeld in eine Erfassungsmaske übernehmen wollen, können dies für den Fall im ASCII-Format abgelegter Tabellendateien jetzt recht einfach vornehmen. Gegeben sei etwa
eine ASCII-Datei mit Postleitzahlen und entsprechend zugeordneten Ortsnamen sowie dem jeweiligen Bundesland. Während der Erfassung soll nun bei Eingabe der Postleitzahl auch automatisch in den ebenfalls in der Maske
vorhandenen Feldern Ort und Bundesland der jeweils zugeordnete Tabelleninhalt eingefügt werden. Die Tabelle sieht dann etwa wie folgt aus: |
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PLZ |
Ort |
Bundesland |
... |
... |
... |
... |
... |
... |
53113 |
Bonn |
NRW |
... |
... |
... |
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... in der Tabelle steht für weitere Daten. Die einzelnen Felder müssen durch das Tabulatorzeichen (09 hex, Tab-Taste) getrennt sein. Die
Schreibweise der Feldnamen muss den Feldnamen der Erfassungsdatei entsprechen. Groß-/Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle. Um nun bei Eingabe im Maskenfeld PLZ
automatisch die Übernahme der restlichen Daten zu bewirken, ist ein einfacher Eingriff in die Definitionsdatei (def-Datei) der entsprechenden Erfassungsmaske notwendig. Laden Sie hierzu einfach die def-Datei in die Registerkarte
Makroliste des PS-Explore-Autopiloten oder in einen beliebigen anderen Texteditor. Im Falle des Feldes PLZ wird in der def-Datei ein Eintrag folgender Art stehen:
(332,314,39,302,317,-2147483640,8,MS Sans Serif,....,"PLZ","",-,16777215,-) PLZ Ergänzen Sie nun das n-Tupel (Klammerausdruck) an 15. Stelle um die Laufwerksangabe,
den Pfad und den Tabellennamen: (332,314,39,302,317,-2147483640,8,MS Sans Serif,....,"PLZ","",-,16777215,-,"c:\vgsps\Database\plz.tab") PLZ
Jetzt speichern Sie die def-Datei wieder ab. Alle notwendigen Eingriffe sind damit erledigt. Wenn Sie anschließend die entsprechende Datenbank laden und die Erfassungsmaske aufrufen, ist der notwendige Mechanismus
bereits aktiv. Der beschriebene Mechanismus funktioniert sowohl bei freien Eingabefeldern als auch bei Listboxen (combo box), in denen die auswählbaren Einträge fest vorgegeben sind.
Hinweis 1:
Die Tabellendateien können neben den Feldern, die in der Erfassungsmaske enthalten sind, auch weitere Felder enthalten, die vielleicht in der gerade interessierenden Maske nicht, dafür aber in anderen Masken benutzt werden.
Hinweis 2:
Anwender die bisher ihre Tabellen in Excel verwaltet haben, können die Tabellen statt als xls-Dateien einfach als Textdateien speichern. Üblicherweise benutzt Excel im Standardfall auch das Tab-Zeichen als Feldtrenner. Ansonsten muss vor dem Speichern eben das Tab-Zeichen als Feldtrenner eingestellt werden.
Hinweis 3:
Der hier beschriebene Mechanismus ist die einfachste Form eines Table-Lookups. Mit der bereits für Herbst angekündigten neuen Version von PS-Explore/Database sind zukünftig auch komplexere Lookups, z.B. über mehrere Tabellen möglich. Auch kann dann auf Tabellen anderen Formats zurückgegriffen werden, z.B. Tabellen die in Fremddatenbanken wie Oracle, Informix, DB2 oder Access liegen.
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27.08.2000Der Makro-Befehl “teile_nach”
Der Befehl teile_nach spaltenbezeichnung mit anzahl_verbleibender_spalten
stellt das Pendant zum Befehl zeilen_zusammenlegen dar. Mittels teile_nach ist es möglich die Spalten eines Arbeitsblattes auf mehrere Zeilen zu verteilen. Mit spaltenbezeichnung
wird angegeben, nach welcher Spalte von links kommend die rechts stehenden Spalten auf mehrere Zeilen verteilt werden sollen. Die rechts bis spaltenbezeichnung
stehenden Spalten werden entsprechend der Anzahl der zusätzlich durch die Operation entstehenden Zeilen dupliziert. Rechts bleiben anzahl_verbleibender_spalten
übrig, wobei die wegfallenden Spalteninhalte auf die neuentstandenen Zeilen verteilt werden; dabei werden Zeilen, die nach spaltenbezeichnung
nur Fehlwerte enthalten würden, nicht übernommen. Der Befehl um das unten links abgebildete Arbeitsblatt in das rechte Arbeitsblatt umzuwandeln lautet teile_nach Kunde mit 1 |
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17.08.2000Berechnung der Anzahl valider Werte in einer Arbeitsblattzeile Bisweilen kann es nützlich sein, die Anzahl gültiger Werte in den Zeilen eines Arbeitsblattes
berechnen lassen zu können. Zu diesem Zwecke gibt es das Kommando: valide name_für_spalte < / variablenliste > name_für_spalte
ist die frei wählbare Bezeichnung für die zu generierende Spalte, in welcher die jeweilige Zahl der gültigen Werte abgelegt wird. Die variablenliste
ist optional und durch Schrägstrich von den vorhergehenden Angaben zu trennen. Die Auszählung der gültigen Werte geschieht entweder über alle Merkmale des Arbeitsblattes, wenn keine Variablenliste angegeben wird oder ausschließlich über die Spalten, die der Variablenliste entsprechen. Als Variablenliste können auch nur Teile (substrings) von Variablennamen (Spaltenüberschriften) angegeben werden. In diesem Fall werden dann alle Spalten in die Untersuchung einbezogen, die im Namen die Teilzeichenkette enthalten. Ein ungültiger Wert für eine Arbeitsblattzelle ist das Fehlwertzeichen “-” (Bindestrich, Minuszeichen).
Eine Verallgemeinerung des valide-Kommandos stellt das ist-gleich-Kommando dar: ist_gleich wert name_für_spalte < / variablenliste >
Hier wird über die Variablenliste die Gleichheit der jeweiligen Zellen bzgl. der Vorgabe wert überprüft. |
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16.08.2000Neues Kommando zur Zusammenführung mehrer Zeilen eines Arbeitsblattes Für den Fall, dass Sie Informationen zu einem Fall über mehrere Zeilen eines Arbeitsblattes verteilt
haben, gibt es nun ein Kommando um diese Zeilen in eine einzige Arbeitsblattzeile zu überführen. Dabei wird die Anzahl der Spalten eines Arbeitsblattes entsprechend erhöht.
zeilen_zusammenlegen identifikationsspalte < / variablenliste < “logischer_ausdruck” > > Die Identifikationsspalte enthält dabei eine eindeutige Fallbezeichnung (z.B. Kundennummer).
Optional kann hinter einem Schrägstrich eine Liste der Spalten angegeben werden, die nach Ausführung des Befehls im Arbeitsblatt verbleiben sollen; wird nichts angegeben, so bleiben alle Spalten erhalten. Der
ebenfalls optionale logische Ausdruck kann zur Selektion von Fällen benutzt werden. Wird ein logischer Ausdruck angegeben, so bleiben nur die Fälle im Arbeitsblatt, für die der Ausdruck logisch wahr ist.
Das folgende Beispiel ist zwar nicht besonders “spannend”, verdeutlicht aber klar, was der Befehl zeilen_zusammenlegen macht:
zeilen_zusammenlegen Kunde / Straße_Ort "eq(Kriterium, 1)" |
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Links sieht man das ursprüngliche Arbeitsblatt mit 4 Spalten. Die Spalte Kunde
enthält die Fallidentifikation. Die Spalte Straße_Ort enthält zeilenweise einmal die Straße der Kundenadresse und einmal PLZ und Ort. Ausgewählt werden sollen nur die Kunden, die in der Spalte Kriterium den Wert 1 haben.
Das rechte Arbeitsblatt enthält die gemäß Befehl zu verbleibenden Spalten Kunde und Straße_Ort, wobei Straße_Ort nun zweimal vorkommt und deshalb numeriert wird mit .1 und .2
als Suffix. Hinweis: Diese Standardnamensgebung kann innerhalb eines Makros mit dem Befehl spalte_umbenennen individualisiert werden. |
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18.07.2000Ab sofort steht in PS-Explore das neue Verfahren “
Ad-Hoc-Korrelationsanalyse” zur Verfügung. Dieser neue Programmteil verbindet Altbewährtes aus der
Faktoren- und Clusteranalyse von PS-Explore/StatSys mit ganz neuen Möglichkeiten der hochinteraktiven explorativen Datenanalyse.
Für eine ausführliche Beschreibung zum Verfahren klicken Sie hier. |
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30.06.2000Verbesserter Spaltentiteleditor in PS-Explore/Autopilot Die Definition von Feldern einer PS-Explore-Datenbank bzw. der Spalten eines PS-Explore-Arbeitsblattes
geschieht im Autopilot-Modul mittels des sog. Spaltentiteleditors. Bislang bestand dieser Editor aus einem einfachen Texteditor, in welchem man nach vorgegebener Syntax zeilenweise die Definition einer Spalte
eintippen konnte. Für Insider stellte dies eine Möglichkeit dar, schnell mal eben den Kopf eines Arbeitsblattes zu definieren, ohne dabei “umständlich” herumklicken zu müssen. Neulinge im PS-Explore-System jedoch
haben jetzt mit der formularbasierten neuen Version des Spaltentiteleditors sicher bessere Einstiegschancen. Im nachstehend abgebildeten neuen Editor erscheinen links die Spaltenbeschriftungen. Durch Doppelklick
auf eine Beschriftung wird veranlasst, dass rechts im Formular alle Eigenschaften einer Spalte angezeigt werden. Hierzu gehören die Beschriftung selbst (Name), der Datentyp des zugehörigen Feldes der Datenbank, das
zulässige Wertminimum und -maximum einer Spalte und eine 3-spaltige editierbare Tabelle mit den sog. Wertetiketten. Die einzelnen Eingabebereiche werden je nach Datentyp eines Feldes zur Eingabe freigegeben oder
gesperrt. So ist es bei einem qualitativen Merkmal z.B. unsinnig Minimum und Maximum zu definieren oder bei einem quantitativen Merkmal Wertetiketten zu vergeben. Also werden dann dementsprechend die jeweiligen
Eingabebereiche blockiert. Gleichzeitig mit der Neugestaltung des Spaltentiteleditors wurde der Speicher für Wertetiketten erheblich erweitert. Dies bedeutet etwa, dass z.B. jetzt auch die Städte eines Landes oder
die Straßen einer Stadt in einer Datenbank als Zahlen kodiert gespeichert werden können und man den Kodierungen Klartexte (Städte-/Straßennamen) per Tabelle zuordnen kann. In den Listen oder Ergebnissen erscheinen
dann die Klartexte während in der Datenbank durch die Kodierung Speicherplatz gespart wird. Bei der Datenerfassung in PS-Explore/Database können nun z.B. Straßennamen als Listfeld zum Anklicken angeboten werden, was
Schreibfehler und die damit bei Auswertungen verbundenen Probleme ausschließt. |
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22.06.2000Erweiterungen beim Modul PS-Explore/Database Gegenwärtig sind verschiedene wichtige Erweiterungen beim Modul PS-Explore/Database in Vorbereitung. Hierzu
gehört u.a. auch die Möglichkeit, Felder aus externen Datenbanktabellen in Erfassungsmasken von PS-Explore-Datenbanken zu integrieren. Hierbei sind auch heterogene Datenbankverbindungen möglich, also können etwa
Felder aus Tabellen von Datenbanksystemen verschiedener Hersteller, seien es z.B. Oracle, Informix, Sybase, Interbase, DB2 u.a., gleichzeitig in einer Datenerfassungsmaske des PS-Explore-Systems integriert werden.
Durch diese Verbindungsmöglichkeiten zu extenen Datenpools ist es z.B. kein Problem mehr, Daten aus anderen Datenbanken über Schlüsselfelder einer PS-Explore-Datenbank abzurufen und in eine Auswertungsdatei zu
übernehmen. Als erstes Element dieser neuen Programmmodule wurde jetzt bereits der Datentransfer von PS-Explore-Arbeitsblättern in Fremddatenbanken freigegeben. Hiermit ist es möglich Ergebnistabellen einer
PS-Explore-Analyse direkt in Fremddatenbanken einzustellen und diese anderen Anwendern im Unternehmensverbund zur Verfügung zu stellen, die keinen Zugriff auf PS-Explore-Datenbanken haben. Es ist sogar möglich per
Mausklick komplette PS-Explore-Datenbanken in Fremddatenbanken zu konvertieren. Sie können als registrierter PS-Explore-Anwender dieses neue Feature schon jetzt herunterladen: |
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18.06.2000
Unsere Spezialseite zu PS-Explore/MiningTree ist fertig. Lesen Sie dort alles über Konzepte und Anwendungsmöglichkeiten des Data Mining mit unserem neuen Softwaresystem
MiningTree. Klicken Sie bitte hier um zu
MiningTree durchzuschalten.
13.06.2000
Erheblich verbesserte Arbeitsspeicher- und Ressourcennutzung bei PS-ExploreIm Gegensatz zu Anwendern unter Windows NT
können Anwender von Windows 95 und 98 oft über Probleme hinsichtlich der Verfügbarkeit von Windows-Ressourcen klagen, wenn größere Programmapplikationen benutzt werden. Der Grund hierfür liegt in der
suboptimalen Arbeitsspeicher- und Ressourcenverwaltung von Windows 95 und 98, die offenbar auf die Erblast des MS-DOS-Betriebssystems zurückzuführen ist.
Dies führte in der Vergangenheit bisweilen auch beim
Start von PS-Explore unter Windows 95 und 98 zu Problemen. Insbesondere dann, wenn bereits andere Programme oder speicherresidente Treibersoftware, speziell auch Netzwerktreiber, geladen waren. Die neueste Version
von PS-Explore (13.06.2000) wurde jedoch hinsichtlich der Speicher- und Resourcennutzung vollständig überarbeitet. Insgesamt wurden etwa 200000 Zeilen Quellprogrammcode von PS-Explore durchforstet und optimiert. Das
Ergebis kann sich sehen lassen: PS-Explore benötigt jetzt ca. 30% weniger Ressourcen als vorher; das macht an absoluter Ressourcennutzung rund 20%.
Wenn auch Sie unter Windows 95 und 98 Probleme beim Start
von PS-Explore hatten, sollten Sie sich unbedingt die aktuelle PS-Explore-Version noch heute herunterladen
.
PS-Explore/MiningTree ist ab sofort verfügbar
Das hinsichtlich seiner Datenanalysemöglichkeiten aus unserer Sicht als revolutionär zu bezeichnende neue PS-Explore-Modul MiningTree ist ab sofort
verfügbar. Anwender mit gültiger Programmlizenz für PS-Explore/Autopilot plus PS-Explore/Multivariate Verfahren können sich das neue Verfahren direkt herunterladen. MiningTree ist in PSEXPLOR.EXE direkt enthalten.
Gleichwohl MiningTree ein ganz eigenständiges umfangreiches Modul ist, haben wir uns entschlossen es für alle Anwender, die die Module Autopilot plus Multivariate Verfahren besitzen kostenlos zur Verfügung
zu stellen. Gegenüber den wenigen auf dem Softwaremarkt verfügbaren vergleichbaren Programmen bieten wir damit unseren Kunden ein unglaubliches Preis/Leistungsverhältnis. MiningTree ist ein
hervorragendes Werkzeug für alle Anwendungen im Bereich des Data Mining, kann aber auch für nahezu alle anderen Anwendungen empfohlen werden, so etwa für Fragestellungen der Marktforschung (Segmentationsanalysen),
Marketinganwendungen (Bestimmung von Marktpotentialen) oder der Außendienststeuerung. Allgemein ist MiningTree auch die Alternative, wenn klassische multivariate Verfahren wie z.B. Regressions- oder Clusteranalysen
nicht angewandt werden können, da die notwendige Datenqualität nicht gegeben ist und/oder ein Modell mit qualitativen und quantitativen Merkmalen vorliegt. |
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10.05.2000Feldindizierung beim Rechenkommando des Arbeitsblattes Am 10.04.2000 berichteten wir auf dieser Seite über das Kommando
rechne zielspalte <(vonzeile, biszeile)> = formel Hierbei wurde nicht näher darauf eingegangen, welche Ausdrücke für die rechte Seite der Rechenvorschrift (formel) gültig
sind. Im Prinzip gelten hier alle Regeln und Möglichkeiten, die auch für den Setze-Befehl eines Modifikationsblocks gelten. Zusätzlich können beim Rechne-Befehl jedoch Felder mit einem Zeilenindex versehen werden.
Beispiel: rechne Euro(0,10) = DM*Faktor(0) In diesem Fall werden in den Zeilen 0 bis 10 der Arbeitsblattspalte Euro
die Werte abgelegt, die mit den Werten in Spalte DM zeilenweise korrespondieren multipiziert mit dem Wert in Spalte Faktor
in Zeile 0. Damit erlaubt das PS-Explore-Arbeitsblatt also nicht nur statistische Berechnungen über verschiedene Fälle (Zeilen), sondern auch beliebige arithmetische Operationen unter Bezugnahme auf einzelne Zellen eines Arbeitsblattes.
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09.05.2000Erweiterung beim Kommando Spalte_Umbenennen
Das PS-Explore-Makro-Kommando zur Umbenennung von Spalten (Feldern) wurde dahingehend geändert, dass man nun alternativ zu einer Redefinition der
Wertetiketten auch den Namen einer Etiketten-Vorlage-Datei (PXM-Datei) angeben kann. PXM-Dateien können interaktiv über das Formular der Map-Funktion des Arbeitsblattes erzeugt werden kann.
spalte_umbenennen altername <datentyp>neuername<etikettendefinition, /nameeinerPXM-datei>
Beispiel: spalte_umbenennen Filiale &Niederlassung / c:\programme\vgsps\ps-explore_3.1w\ndl.pxm |
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08.05.2000Auslagerung von Makroteilen in separate Dateien
Inbesondere dann, wenn sich innerhalb eines Makros Folgen von Programmbefehlen mehrfach wiederholen lohnt sich die Auslagerung dieser Befehle in
separate Dateien, die dann über einen Befehl in das laufende Makro eingebunden werden können. Der in der PS-Explore-Programmiersprache hierfür zur Verfügung stehende Befehl lautet:
{$datei:laufwerkbezeichnung:\pfadname\dateiname[, parameter1, parameter2, ...]} Sehr nützlich hierbei ist die Möglichkeit der Übergabe von Unterprogrammparametern. Diese können sowohl numerisch als auch
alpha-numerisch sein und es ist möglich hier $ztemp-Variablen anzugeben. Damit können im aufrufenden Makro berechnete Werte oder Zeichenketten flexibel an Unterprogamme weitergereicht werden. Innerhalb des
Unterprogramms werden die Parameter durch deren Positionsnummer in der Parameterliste referenziert, wobei der Position jeweils das $-Zeichen voran- und nachgestellt wird, also etwa $1$ bezieht sich auf Parameter 1.
Bei Start des Untermakros wird dann der Platzhalter $1$ durch den Parameter ersetzt. Die Anzahl der durch den beschriebenen Befehl übergebbaren Parameter ist unbegrenzt. |
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03.05.2000Insbesondere bei Untersuchungen von Zeitreihen, aber auch bei etlichen anderen Analysen kommt es vor, dass eine Zahlenreihe bzw. eine Arbeitsblattspalte in Verschiebung
zu sich selbst betrachtet werden muss. So will man etwa zu jedem Wert einer Reihe einen Vergleich zum jeweiligen Vorgängerwert. Hier bietet die PS-Explore-Makrosprache den Befehl:
lag spaltenname [+, -]n namefürneuespalte n steht für die Verschiebung der Spalte zu sich selbst. Ein positives n bewirkt praktisch gesehen die Anfügung von n leeren
Datensätzen am Fuß des Arbeitsblattes und die Einfügung einer Spalte hinter der mit spaltenname
angegebenen Spalte. Die neue Spalte enthält dann die Werte der Ursprungsspalte, jedoch um n Zeilen nach unten verschoben. Bei negativem n erfolgt analog die Einfügung von n Zeilen am Abfang und die Einfügung einer nach oben verschobenen Ursprungsspalte.
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02.05.2000Umbau eines Arbeitsblattes per Menü und per Makro-Befehl Nicht immer liegen die auszuwertenden Daten eines Arbeitsblattes so vor, wie sie zur Durchführung
einer Analyse benötigt werden.In diesem Beispiel stellen wir interaktive als auch befehlsgestützte Möglichkeiten zum Umbau einer Datenmatrix bzw. eines Arbeitsblattes vor. Ausgangspunkt bildet ein Arbeitsblatt mit
Quartalsumsätzen (in Mill. DM) von 1990 bis 1999 eines Unternehmens. Dabei sind die Daten wie nachstehend in einem PS-Explore-Arbeitsblatt abgelegt: |
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Die Aufgabe sei nun, die Quartalsumsätze zu Jahresumsätzen pro Niederlassung zusammenzufassen und in einer PS-Explore-Ad-Hoc-Grafik darzustellen.
Eine einfache Möglichkeit bietet hier die Tabellierungsprozedur Ag-Tab, jedoch benötigt diese die Werte in den Spalten 1990 bis 1999 in einer einzigen Spalte, statt in 10 Spalten. Wenn die Werte in einer Spalte
untergebracht sind, muss aber noch eine zweite Spalte vorgesehen werden, in welcher die Information untergebracht wird, aus welchem Jahr der einzelne Umsatzwert stammt. Die obige Datenmatrix muss letztlich in eine
Form wie nachstehend links gebracht werden. |
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Diese Matrix erfüllt bereits ein weiteres Erfordernis der anzuwendenden Prozedur Ag-Tab: die Textinformation der Spalten
Niederlassung und Quartale wurde in numerische Information umkodiert. Dies ist sowohl interaktiv mittels der Schaltfläche “Umkodieren”
möglich, als auch per Makro-Befehl map_spalte. (Anmerkung: die nebenstehende Matrix ist hier nur auszugsweise dargestellt.) Die gewünschte Umwandlung der Daten in eine Tabelle, in welcher die
Quartalsumsätze zu Jahresumsätzen zusammengefasst sind, geht nun sowohl interaktiv per Schaltfläche Kreuztabelle oder mittels des Makro-Befehls Ag-Tab. Das Resultat findet man nachstehend:
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In dieser Matrix sind die Zeilen bereits gemäß Spalte 1999 absteigend sortiert worden. Dies garantiert eine
übersichtlichere Darstellung in der nun noch anzufertigenden Säulendiagrammgrafik.Die grafische Darstellung ist interaktiv sehr leicht über den Aufruf der Ad-Hoc-Grafik von PS-Explore
zu bewerkstelligen oder aber innerhalb eines Makros mittels des Befehls ah_grafik. Wie aber erhält man nun aus dem ursprünglichen Arbeitsblatt das links stehend abgebildete Arbeitsblatt ohne
groß per umständlichem Umkopieren der einzelnen Jahresspalten u.s.w. arbeiten zu müssen? Für das interaktive Vorgehen in der Registerkarte Arbeitsblatt
steht hier ein einfach zu bedienendes Formular zur Verfügung: |
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Links oben in der Abbildung sehen Sie den zum Aufruf des Formulars anzuklickenden Button, der sich in der ersten Zeile der Button-Doppelleiste
ganz rechts befindet. Daneben sehen Sie das Formular, in welchem die Einstellungen bereits so vorgenommen wurden, wie es zur Lösung unserer Aufgabe erforderlich ist.Wer sich die hier beschriebenen Einzelschritte
zu einem Makro zusammenfassen möchte, kann dies über die folgende Befehlssequenz tun:
lade_arbeitsblatt Quartale
map_spalte Niederlassung Quartal
umbau_arbeitsblatt * / #Umsätze(1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999) + Jahre
speicher_arbeitsblatt
schliesse_arbeitsblatt
arbeitsblatt Quartale
Analyse_Start
Ag-Tab, Zweiweg, Kennwerte Summe, Datei AgTab, drehen
VarListe Jahre Umsätze
Untergruppen Niederlassung
Analyse_Ende
arbeitsblatt agtab
zurück
lade_arbeitsblatt agtab
umbau_arbeitsblatt Niederlassung 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
sortiere_arbeitsblatt 1999 ab
ah_grafik säulen
(Anmerkung: Der für Makros erforderliche Programmrahmen wurde hier nicht wiedergegeben.) Das Ergebnis dieses Makros, welches als Eingabematrix das ganz oben abgebildete Ursprungsarbeitsblatt benutzt, ist eine
Ad-Hoc-Grafik wie nachstehend abgebildet. Diese könnte vom Anwender natürlich interaktiv noch mittels des integrierten Diagrammdesigners modifiziert werden. |
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Abschließend nun noch die Syntaxbeschreibung des Umbau-Befehls:
umbau_arbeitsblatt zu_übernehmende_spalten[/[Datentyp][name_für_zielspalte(] zusammenzufassende_spalten [)] [+ id-spalte]] In eckigen Klammern stehende Befehlselemente sind wahlfrei. Wenn man nur eine Liste der zu
übernehmenden Spalten angibt, wird das Arbeitsblatt in der Reihenfolge der genannten Spalten umgeordnet, nicht genannte Spalten werden gelöscht. |
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18.04.2000Abschalten der Grafikausgabe bei Tabellen- und Reportprozeduren Die statistischen Grafiken werden in PS-Explore in das Grafikfenster des Kommandoprozessors
ausgegeben. Bei verschiedenen Anwendungen ist eine grafische Ausgabe oft gar nicht erwünscht, da eine rein tabellarische oder listmäßige Ausgabe bevorzugt wird. Ebenso kann es sein, dass die gewünschten Ergebnisse
nur als portable PS-Explore-Datei ausgegeben werden sollen. Dies ist etwa bei den Prozeduren REPORT, AG-TAB und STATIS häufig der Fall. Wer die Grafikausgabe unterdrücken will hat in Makros den Befehl grafik [aus, ein] zur Verfügung. Wer hingegen im interaktiven Modus arbeitet kann nun auf eine Unteroption des Befehls Datei
in der Hauptmenüleiste des PS-Explore-Autopiloten zurückgreifen: |
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Wird der genannte Befehl bzw. die entsprechende Option aktiviert, so wird auch das Fenster des Kommandprozessors von PS-Explore automatisch
minimiert. Zu sehen ist dann z.B. der Windows-Desktop mit dem verkleinerten Kommandoprozessor oben rechts im Bildschirm: |
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16.04.2000Ein paar kleine Tricks mit dem Befehl Statistik
Der Befehl Statistik hat folgende Syntax:
statistik vonspalte <bisspalte vonzeile biszeile> Von- und Bis-Spalte sind Spaltenbezeichner des betreffenden Arbeitsblattes. Von- und Bis-Zeile sind die Zeilenpositionen. Die Statistiken
werden über den damit festgelegten Bereich berechnet. Die Ergebnisse werden in den temporären Zeichenkettenvariablen ztemp1 bis ztemp9 abgelegt. Berechnet und in den ztemp-Variablen abgelegt werden in der
Reihenfolge der Aufzählung Minimum, unteres Quartil, Mittelwert, Median, biweight Mittel, oberes Quartil, Maximum, Standardabweichung und Summe. In dem nachfolgend angegebenen Makro wird zunächst das Arbeitsblatt
Verkauf geladen und dann über die Spalte Umsatz die verschiedenen Statistiken berechnet. Mittels der Befehle schreibe_datei und schreibe_datei_ende
wird eine ASCII-Datei generiert, die zwei Spalten enthält Statistik und Wert. Für die zweite Spalte sind die ztemp-Variablen als Platzhalter für die mittels des Statistik-Befehls berechneten Werte
angegeben. Die erzeugte Datei Umsatz wird dann im nächsten Schritt als Arbeitsblatt eingelesen. Und mittels des Befehls drucke_arbeitsblatt sauber formatiert auf dem Drucker augegeben: |
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loesche_ztemp verzeichnis c:\programme\vgsps\ps-explore_3.1w\samples lade_arbeitsblatt Verkauf % statistik Umsatz %
schreibe_datei c:\programme\vgsps\ps-explore_3.1w\samples\Umsatz.asc / Statistik Wert / Minimum $ztemp1 "unteres Quartil" $ztemp2 Mittelwert $ztemp3 Median $ztemp4
"biweight Mittel" $ztemp5 "oberes Quartil" $ztemp6 Maximum $ztemp7 Std.Abweichung $ztemp8 Summe $ztemp9 schreibe_datei_ende % schliesse_arbeitsblatt Ablage
Import/Export ASCII Import umsatz.asc zurück zurück lade_arbeitsblatt Umsatz drucke_arbeitsblatt Statistik Wert 0 8 autoform gitter schliesse_arbeitsblatt loesche_ztemp
Anmerkung: Natürlich können Sie denselben Effekt in PS-Explore auch mit drei Mausklicks interaktiv erzielen. Aber bisweilen ist es ja auch ganz schön zu wissen, was man könnte, wenn man müßte oder wollte.
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10.04.2000Rechenoperationen in PS-Explore Die Durchführung von Rechenoperationen kann in PS-Explore in dreierlei Weise vorgenommen werden. Interaktiv über das Pop-Up-Menü des Arbeitsblattes (Mauszeiger
im Arbeitsblatt und rechte Maustaste drücken) mittels des Menüpunktes Grundrechenarten, ferner per Modifikationsblock innerhalb eines Makros oder ebenfalls innerhalb eines Makros mit dem Befehl:
rechne zielspalte <(vonzeile, biszeile)> = formel Bei Benutzung dieses Befehls muss das Arbeitsblatt bereits geladen sein. Dies ist bei Anwendung von Modifikationsblocks
nicht notwendig, da hier alle Operationen direkt in der Arbeitsblattdatei selbst durchgeführt werden. |
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07.04.2000In unseren Tipps vom 06.03.2000 wurde bereits auf die Existenz globaler Variablen in PS-Explore hingewiesen. Es sind dies die Variablen mit den Namen $ztempN (mit N
in [0..9]). Diese Variablen sind temporäre Zeichenkettenvariablen mit der maximalen Länge von 520 Byte. Aber wozu kann man temporäre Variablen gebrauchen? Nützlich sind sie etwa bei der Programmierung von
Makros, wo man sie benutzen kann um zwischen verschiedenen Programmblöcken Informationen auszutauschen. Unser Beispiel heute die Regressionsanalyse. Gesetzt den Fall Sie wollen innerhalb eines Makros eine
Regressionsgleichung bestimmen und dann gleich noch auf Basis der Gleichung eine Vorhersage machen. Normalerweise würden Sie vielleicht erst die multiple Regressionsprozedur aufrufen, sich dann die Gleichung nehmen
und als Formel eintippen, damit Sie in einem zweiten Makro zur Berechnung dienen kann. Viel zu umständlich! Die Regressionsprozedur gibt nämlich die vollständigen Formeln für das errechnete Modell und für die
Residuen in die temporären Variablen $ztemp1 und $ztemp2 aus. Diese können Sie dann in einem anschließenden Modifikationsblock benutzen und so die Prognose- und die Residualwerte berechnen. Als Makro sieht das etwa
so aus:
Arbeitsblatt Rohdaten
ztemp1 = " "
ztemp2 = " "
Analyse_Start
Multi, MReg Tab Sichern, Layout o3M, Diagonale Sym, u3M kor
VarListe Zielgröße Einflußgröße1 Einflußgröße2 Einflußgröße3 Einflußgröße4
Analyse_Ende
Arbeitsblatt Prognosedaten
modifikation_start
generiere Prognose
setze prognose = $ztemp1
generiere Residuen
setze Residuen = $ztemp2
modifikation_ende Hier wird zunächst das Arbeitsblatt Rohdaten in die Regression eingespeist. Wichtig ist die Angabe der Option MReg mit den Unterparametern Tab und Sichern,
denn diese bewirken die Zuweisung der berechneten Formeln auf die temporären Variablen. Nach der Regression wird die Datei Prognosedaten geöffnet, die dieselben Größen enthält, wie die Datei Rohdaten. Die einzelnen Werte stammen jedoch von anderen Fällen (Beobachtungen), für die man nun eine Prognose errechnen möchte.
Während der Ausführung des Makros wird also in der Regressionsprozedur $ztemp1 die errechnete Formel zugewiesen und diese dann im anschließenden sog. Modifikationsblock benutzt. Zum Zeitpunkt der Ausführung
findet also der Kommandointerpreter dort statt $ztemp1 die tatsächliche Formel, mittels derer dann die Prognose errechnet wird. Es gibt noch etliche andere und verblüffende Anwendungsmöglichkeiten von temporären
Variablen, falls Sie dieses Thema interessiert emailen Sie uns das doch einfach. Bei ausreichendem Interesse präsentieren wir Ihnen gerne demnächst weiteres Neues aus der spannenden Welt der
PS-Explore-Development-Suite (ToolSys). |
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06.04.2000Die Ausgabe eines geladenen Arbeitsblattes oder Teilen hiervon auf dem Drucker ist im Dialog sehr einfach per Mausklick auf das Druckersymbol zu bewerkstelligen. Wie aber
kann man innerhalb eines Makros den Ausdruck eines Arbeitsblattes per Befehl veranlassen? Die einfachste Möglichkeit bietet hierzu der Befehl:
drucke_arbeitsblatt vonspalte bisspalte vonzeile biszeile <autoform | quer | gitter> Für vonspalte und bisspalte werden die Spaltennamen benutzt.
vonzeile und biszeile entsprechen den Zeilennummern. Wahlfrei sind die Parameter autoform für automatische Formatierung des Arbeitsblattes (entspricht Button AF in der Registerkarte
Arbeitsblatt, quer für die Ausgabe der Liste im Querformat und gitter zur Darstellung des Zahlenkörpers der Tabelle im Gitternetz. Die Reihenfolge der Optionen autoform, quer und gitter
ist im übrigen wahlfrei. Wenn das gesamte Arbeitsblatt gedruckt werden soll, gibt man nur den Befehl ohne Parameter an. Die Position der Spalten- und Zeilenparameter ist zwingend. Will man alle Spalten oder
Zeilen ausdrucken, so benutzt man am einfachsten das Fehlwertzeichen (-). Also z.B. drucke_arbeitsblatt - - 5 10. In diesem Fall werden alle Spalten gedruckt jedoch nur die Zeilen 5 bis 10. In Kombination mit
den anderen vielfältigen Arbeitsblatt-Befehlen ist das hier beschriebene Druckkommando ein einfaches Utensil zum Ausdruck eines Endergebnisses mehrerer Berechnungsschritte. |
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03.04.2000Der Befehl spalte_umbenennen, über den am 28.03.2000 hier berichtet wurde, hat auf Benutzerwunsch hin verschiedene Erweiterungen erfahren.
Der Datentyp der umzubenennenden Spalte kann jetzt im selben Befehl geändert werden, so etwa:
spalte_umbenennen alpha #omega In diesem Fall wird der Datentyp explizit auf dezimal (#) gesetzt.
Für Ganzzahlspalten ist es jetzt auch möglich, direkt Wertetiketten zu vergeben oder zu redefinieren:
spalte_umbenennen Geschl. &Geschlecht^1=weiblich^2=männlich
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31.03.2000Darstellung von Zahlen in kaufmännischer Notation
Wohl die wenigstens Statistiker denken bei der Präsentation von Tabellen daran, dass diese bisweilen auch übersichtlich gestaltet sein sollten.
Das fängt beim Zahlenformat an. Praktiker greifen dann gerne zur kaufmännischen Darstellung mit Tausenderpunkten und Dezimalkommas. Im Arbeitsblatt des Autopiloten von PS-Explore können Sie über das Pop-Up-Menü
(rechte Maustaste drücken, wenn Mauszeiger im Arbeitsblatt steht) ganz verschiedene nützliche Ad-Hoc-Funktionen aufrufen, darunter auch die Umwandlung von Zahlen im dezimalen Format mit Punkt (1234.56) in
kaufmännische Schreibweise (1.234,56). Diese Operationen gelten jeweils spaltenweise, werden also ausgeführt über alle Zellen der Spalte, in welcher sich der Arbeitsblatt-Cursor befindet. Wer sich mit der
Programmierung von PS-Explore-Makros befasst, der kann zum selben Zwecke auf den für vorgeladene Arbeitsblätter gültigen Befehl
geldformat spaltenname1 <nachkommastellen1 > <spaltenname2 <nachkommastellen2> ...>
zurückgreifen. Spaltenname1 steht für den Namen der ersten Spalte, welche umformatiert werden soll. Nachkommastellen1 steht für die zugehörigen Nachkommastellen. Diese Angabe ist optional. Es
sind auch “negative Nachkommastellen” möglich, in diesem Fall wird eine Rundung um die angegebene Stellenzahl vor dem Komma durchgeführt. Also etwa 1234.56 wird mit -2 Nachkommastellen in 1.200 umformatiert. |
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28.03.2000Das Umbenennen von Spalten eines Arbeitsblattes
wird im Autopiloten von PS-Explore interaktiv entweder über den Spaltentiteleditor vorgenommen oder über ein kleines Fenster, welches man durch Mausklick mit rechter Maustaste auf die graue Titelzeile in der jeweiligen Spalte des Arbeitsblattes öffnet.
Für die Umbenennung im Makro steht nun ab sofort folgender Befehl zur Verfügung:
spalte_umbennen altername neuername
Wichtig: das entsprechende Arbeitsblatt muss bereits geladen sein. Siehe Befehl lade_arbeitsblatt! |
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27.03.2000Ein kleiner Trick zur Tabellierungsprozedur Ag-Tab
Das PS-Explore-System besitzt zwei Verfahrensbereiche zur Erstellung statistischer Tabellen: die Prozedur MOLAP (siehe hierzu
http://www.molap.de) und die Prozedur Ag-Tab (siehe auch http://www.StatSys.de). Während in MOLAP eine Option zur Verfügung steht, Tabellen komprimiert als auch unkomprimiert zu erstellen, kennt Ag-Tab lediglich
die komprimierte Darstellung. Das heißt, wenn eine Gruppenvariable (z.B. Altersklasse) etwa 5 Klassen von 1 bis 5 besitzt, jedoch in den Daten selbst z.B. 2 Klassen nicht vorkommen, dann werden in der erstellten
Tabelle auch nur die 3 tatsächlich vorkommenden Klassen ausgewiesen. Will man nun der Vollständigkeit wegen, die nicht vorkommenden Klassen quasi als Leerzeilen mit in die Tabelle hineinnehmen, dann hilft ein
kleiner Trick: man fügt für jede empirisch nicht vorkommende Klasse eine Leerzeile ein und belegt einzig die Klassenspalte der eingefügten Zeile mit dem jeweiligen Klassenkode. Aus der komprimierten Darstellung wird
dann automatisch eine unkomprimierte. Was aber, wenn man nicht interaktiv, sondern per Makro arbeiten will? Hier schaffen folgende Programmzeilen Abhilfe:
lade_arbeitsblatt beispiel
neue_zeile anfang 2
speicher_arbeitsblatt
schliesse_arbeitsblatt
ablage
arbeitsblatt beispiel
modifikation_start
generiere &Dummy
setze Dummy = .n. + 1
modifikation_ende
modifikation_start
setze Altersklasse = recode(Dummy, 1->2=Dummy, 3->5=Altersklasse)
modifikation_ende
Was passiert hier? Zunächst wird die PS-Explore-Datei beispiel in die Registerkarte Arbeitsblatt des Autopiloten geladen. Dann werden am Anfang des geladenen Arbeitsblattes zwei
neue Zeilen eingefügt. Das Arbeitsblatt wird sodann als Datei gespeichert und die Registerkarte Arbeitsblatt geschlossen. Schließlich wird dann in der Datei beispiel
per Modifikationsblock die Spalte (Feld) Dummy erzeugt und fallweise mit einer laufenden Nummer (1 bis Anzahl der Datensätze) belegt. Unter Rückgriff auf die erzeugte Spalte Dummy wird nun den
am Anfang der Datei stehenden zwei eingefügten Leersätzen in der Spalte Altersklasse der Inhalt von Dummy zugeordnet, wenn Dummy gleich 1 oder 2 ist. Anderenfalls, also wenn Dummy größer gleich 5 ist, wird der
jeweilige Inhalt der Spalte Altersklasse zugeordnet. Auf diese Weise ändert sich also in der Spalte Altersklasse nur im Fall der eingefügten Leersätze etwas, da die in Dummy die laufende Nummer 1 und 2 stehen haben,
also die vorher fehlenden Altersklassenkode. Nun kann die Prozedur Ag-Tab aufgerufen werden und die dann erstellte Tabelle wird im gewünschten unkomprimierten Format ausgegeben. Dieses Beispiel zeigt wieder
einmal, dass PS-Explore eigentlich alles kann. Und wenn es etwas doch einmal nicht können sollte, kann man sich mit etwas Überlegung immer helfen. Man darf hier einmal einen begeisterten
PS-Explore-Anwender zitieren: “Was immer Sie fragen, was PS-Explore kann, die Antwort ist ja.” |
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24.03.2000Löschen von Spalten im Arbeitsblatt per Makrobefehl
Wer bislang Spalten eines Arbeitsblattes innerhalb eines Makros per Befehl entfernen wollte, musste dabei auf die Möglichkeiten des
REPORT-Blocks zurückgreifen. Mit dem Befehl entferne_spalte spaltenbezeichnung1 <spaltenbezeichnung2 ... > ist dies jetzt auch ohne REPORT-Block möglich. VORTEIL:
die Löschoperation findet direkt im vorgeladenen Arbeitsblatt statt und nicht in der entsprechenden Datei selbst. Da das geladene Arbeitsblatt sich komplett im Arbeitsspeicher befindet, ist diese Löschoperation
mehrfach schneller. |
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22.03.2000Drehen (Transponieren) eines Arbeitsblattes per Makro-Befehl Wer viel interaktiv in der Registerkarte Arbeitsblatt
des Autopilot-Moduls arbeitet wird vermutlich auch schon einmal die Funktion Transponieren eines Arbeitsblattes benutzt haben. Nützlich ist diese Funktion etwa, wenn man mit Ag-Tab oder MOLAP
Kreuztabellen erstellt hat und die Tabelle um 90° gedreht werden soll, so dass die Spalten zu Zeilen und die Zeilen zu Spalten werden.
Diese Funktion ist nun auch als Makrobefehl verfügbar. Der Befehl hierfür lautet einfach:
Drehe_Arbeitsblatt Natürlich muss das entsprechende Arbeitsblatt vorher auch geladen werden. Ein simples Beispiel stellt folgende Befehlssequenz dar, welche ein Arbeitsblatt läd, dreht, speichert und
wieder schießt:
zeige_befehl aus
dialog aus
gesamtbild ein
mod_hinweis ein
drucker aus
warnung ein
verzeichnis c:\Programme\VGSPS\PS-Explore_3.1w\FirmaFix
lade_arbeitsblatt Quartale
drehe_arbeitsblatt
speicher_arbeitsblatt
schliesse_arbeitsblatt
beenden |
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Mit Makrobefehl Arbeitsblatt im Handumdrehen transponiert. |
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20.03.2000Kreuztabellen in 3D-Grafiken umwandeln
Das Modul PS-Explore/Autopilot enthält als umfangreiche Untereinheit die sog. Ad-Hoc-Grafik. Dieser Modulbereich bietet vor allem hochwertige
Präsentationgrafik, die helfen kann abstrakte und oft unübersichtliche Tabellen aussagekräftig zu veranschaulichen. Wie aber kommen die Zahlen aus den Tabellen in die Grafik? Natürlich ist es nicht
notwendig, die Tabellenwerte nochmals in ein neu anzulegendes Arbeitsbatt einzugeben. Auch der mögliche aber verhältnismäßig umständliche Weg über die Windows-Zwischenablage kann vermieden werden. Die
Mehrzahl der Verfahren des PS-Explore-Statistiksystems bietet nämlich die Möglichkeit Ergebnisse nicht nur als Tabelle oder Grafik darzustellen, sondern auch in eine sog. portable PS-Explore-Datei auszugeben. Zu
diesen Verfahren gehören etwa die Prozedur Ag-Tab (Kreuztabellen und Basisstatistiken), Matrix (Cluster- und Matrixanalyse), Multi (hier speziell die Faktorenanalyse). Wer sich mit dem Autopiloten von PS-Explore
auskennt, hat mit ein paar Handgriffen schnell z.B. eine Kreuztabelle berechnet und diese in die Ad-Hoc-Grafik überführt. Noch einfacher aber geht es mit einem kleinen PS-Explore-Makro, das wir für Sie entworfen
haben, und das Sie ggf. sehr schnell an Ihre persönlichen Anforderungen anpassen können. Nachfolgend finden Sie die Option eines Downloads für ein MS-Word-Dokument, in welchem Sie das Makro sowie eine
ausführliche Erklärung hierzu finden. Markieren Sie das Makro im Word-Dokument einfach, kopieren Sie es dann in die Zwischenablage und von dort in die PS-Explore/Autopilot-Makroliste, wo Sie es nach evtl. leichten
Änderungen sofort starten können. (Sie sollten für dieses Makro wenigstens die PS-Explore 3.1w Version vom 19.03.2000
haben!) |
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18.03.2000Bequeme Suche im Internet Ab sofort steht allen Besuchern der VGSPS-Homepage ein neuer kostenloser Service zur Verfügung: die Web-Suche.Auf allen Hauptseiten finden Sie oben links neben dem VGSPS-Logo eine Verbindung zu der
entsprechenden Seite unserer Site, auf der Sie die Suchmaschinen finden, die nach unseren Erfahrungen am schnellsten und zielgenauesten
suchen. Einfach dort Ihre Suchbegriffe eingeben und los geht´s durchs WWW.Ihr Vorteil: wenn Sie in Zukunft etwas suchen, brauchen Sie sich nur noch eine Adresse merken, nämlich
http://www.vgsps.de. Und mit den von uns ausgesuchten Suchmaschinen bekommen Sie dann auch Suchergebnisse, mit denen Sie etwas anfangen können. Also, am besten gleich mal ausprobieren! |
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13.03.2000Hinweise zur Konfiguration von PS-Explore/MacForm
Das PS-Explore-Modul MacForm
dient der Gestaltung anwenderspezifischer Programmoberflächen. Dabei werden Makros (cmd-Dateien) und auch Datenerfassungsformulare (def-Dateien) in einem System verschiedener Registerkarten thematisch zusammengefaßt.
Die Konfiguration des MacForm-Systems geschieht dabei über zwei Systemdateien von PS-Explore:
- PSEXPLOR.INI
- PSEXPLOR.LIB
PSEXPLOR.INI muss sich grundsätzlich im Installationsverzeichnis von PS-Explore befinden. Also etwa:
c:\Programme\VGSPS\PS-Explore_3.1w
In PSEXPLOR.INI befinden sich vier Befehle, die für die Konditionierung von MacForm von Bedeutung sind. Der wichtigste Befehl betrifft die Zuweisung der PS-Explore-Datei PSEXPLOR.LIB mit
PSEXLIB=c:\Programme\VGSPS\PS-Explore_3.1w
PSEXLIB kann auf die Bibliothek im Installationsverzeichnis von PS-Explore verweisen, wobei PS-Explore auf einem Netzwerk-Server liegt. In diesem Fall arbeiten alle Anwender im Netz mit derselben Bibliothek. Als
Alternative kann aber auch auf ein für alle Anwender jeweils lokal (z.B. c:\psexplor) angelegtes Verzeichnis verwiesen werden. Jeder Anwender arbeitet dann mit einer individuellen Bibliothek und damit ggf.
auch mit einer individuell zugeschnittenen MacForm-Oberfläche. Die anderen drei MacForm betreffenden Befehle sind eher “kosmetischer” Natur und lauten
- Application=das PS-Explore-System
- StartModul=Autopilot
- MacFormTitle=PS-Explore/MacForm - Zusatzmodul zur Entwicklung eigener Programmoberflächen
Der Application-Befehl betrifft den Verabschiedungstext bei Verlassen von PS-Explore. Üblicherweise erscheint bei Beendigung des Systems die Frage “Wollen Sie das PS-Explore-System wirklich beenden?”. Setzen Sie
hier etwa “Firma Fix” ein, dann erscheint statt dessen die Frage “Wollen Sie Firma Fix wirklich beenden?”. Wichtiger ist da schon der Befehl StartModul. Hier sind zwei Zuweisungen möglich. Mit der Zuweisung
Autopilot bewirken Sie, dass sich PS-Explore nach dem Start mit dem üblichen Eröffnungsbildschirm des
Autopilot-Moduls meldet. Weisen Sie jedoch das Schlüsselwort MacForm
zu, dann meldet sich direkt die individuelle Anwenderoberfläche, so wie sie in MacForm vorgegeben wurde.MacFormTitle
schließlich dient der Definition des Applikationstitels, also der zumeist blau unterlegten Titelzeile des MacForm-Hauptformulars mit den verschiedenen Registerkarten der Anwendungsbereiche. Nachdem Sie mittels
der Einstellungen in PSEXPLOR.INI das System vorkonfiguriert haben, geht es an die Definition der Registerkarten des MacForm-Moduls. Dies geschieht in PSEXPLOR.LIB.
*MC Datenerfassung (DE)=c:\Programme\VGSPS\PS-Explore_3.1w\FirmaFix
Umsatzbericht=c:\Programme\VGSPS\PS-Explore_3.1w\FirmaFix &end Die
vorstehenden vier Zeilen definieren den Anwendungsbereich für PS-Explore/MacForm. Mit *MC wird der Anfang der MacForm-Definitionen markiert. &end ist der generelle Befehl für das Ende einzelner Bibliothekinhalte.
Anwendungsbestimmend sind die dazwischen liegenden Zeilen. Die sind grundsätzlich Zeilen mit dem Aufbau:
Text für Registerkarte =
Pfad, in welchem sich die Anwendungen befinden. Links des Gleichheitszeichens geben Sie also die Beschriftung einer Registerkarte an, rechts davon geben Sie den Pfad an, in welchem sich die zu einem
Anwendungskomplex oder Anwendungsthema gehörenden Makros oder Formulare für die Datenerfassung befinden. Standardmäßig wird angenommen, dass ein Pfad bzw. Verzeichnis Makros, also cmd-Dateien enthält. Wird aber
direkt links vor dem Gleichheitszeichen die Option (DE) angegeben, so wird vom Programm angenommen, dass sich in dem Verzeichnis def-Dateien zur Definition von Datenerfassungsformularen befinden. Die Option (DE)
erscheint nicht als Beschriftungstext. Es erscheinen in MacForm soviele Registerkarten wie Sie Definitionszeilen zwischen *MC und &end einfügen. Eine Obergrenze für die Anzahl möglicher Registerkarten ist nich
festgelegt. Handelt es sich um ein DE-Verzeichnis, so wird die jeweilige Datenerfassungsmaske durch Doppelklick auf den in der MacForm-Oberfläche angezeigten Formularnamen aktiviert. Dabei sind zwei Varianten
möglich. Wird die def-Datei so im Verzeichnis abgelegt, wie Sie im Modul PS-Explore/Database
erzeugt wurde, dann erscheint vor Anzeige der Erfassungsmaske ein Windows-Dialog für das Öffnen der zugehörigen Datenbank bzw. der Vorlagedatei. Wenn Sie jedoch in der def-Datei über den Editor der Makroliste eine Zeile der Art
Erfassung=c:\Programme\VGSPS\PS-Explore_3.1w\FirmaFix\Verkauf.SSD
einfügen, dann wird automatisch die der Maske zugehörige Datei geöffnet. In den def-Dateien werden alle Zeilen am Anfang eines Makros, die mit einem Prozentzeichen (%) beginnen, in einem Unterfenster der
MacForm-Oberfläche als Kommentar angezeigt. Vergleichbares ist bei def-Dateien möglich. Hier werden die Kommentare jedoch nicht in der def-Datei selbst abgelegt, sondern in einer Datei, die den analogen Namen der
def-Datei trägt, jedoch die Extension txt statt def
besitzt. Diese Datei kann z.B. mit dem Editor der Makroliste geschrieben werden, aber auch mit jedem beliebigen anderen Texteditor. Abzulegen ist die txt-Datei im selben Verzeichnis wie die def-Datei. Zu dieser
Beschreibung gibt es ein kleines Beispiel, das Sie hier per Download abrufen können. Legen Sie zuvor im Installationsverzeichnis (z.B. c:\Programme\VGSPS\PS-Explore_3.1w) das Unterverzeichnis FirmaFix an. In dieses
Verzeichnis kopieren Sie den Download. Die heruntergeladene Datei ist im ZIP-Format und muss noch entsprechend entpackt werden. Falls nach Start von PS-Explore direkt MacForm erscheinen soll, denken Sie daran in
PSEXPLOR.INI noch den Befehl StartModul=MacForm zu setzen (auf Groß/Kleinschreibung achten!). Ferner müssen Sie die in der ZIP-Datei befindliche Datei PSEXPLOR.LIB in das Installationsverzeichnis kopieren.
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10.03.2000Befehle zur Verarbeitung von PS-Explore-Arbeitsblättern per Makro
Bisweilen kann es ganz praktisch sein, ein per Makro erzeugtes Arbeitsblatt direkt im Makro selbst in die Registerkarte Arbeitsblatt des
Autopiloten zu laden. So kann man dann etwa direkt weitere On-Line-Analysen vornehmen, ohne das neue Arbeitsblatt erst noch manuell laden zu müssen. Hierzu gibt es den Befehl
lade_arbeitsblatt
NameDesGewünschtenArbeitsblattes Das nachstehende Beispiel nutzt drei weitere nützliche Befehle:
sortiere_arbeitsblatt
SortierMerkmal SortierRichtung
speicher_arbeitsblatt
schliesse_arbeitsblatt
Mittels dieser vier Makrobefehle wird die Datei VERKAUF als Arbeitsblatt geladen, dann gemäß der Spalte UMSATZ aufsteigend sortiert und schließlich wieder gespeichert und geschlossen.
Die Befehle selbst können über die Programmierhilfe der Makroliste abgerufen werden. Zeige_Befehl aus Dialog aus Gesamtbild ein Mod_Hinweis aus Drucker aus
Verzeichnis c:\programme\vgsps\ps-explore_3.1w\samples lade_arbeitsblatt verkauf sortiere_arbeitsblatt Umsatz auf speicher_arbeitsblatt schliesse_arbeitsblatt Beenden
06.03.2000 Globale Variablen für PS-Explore-Makros Wenn mehre Anwender PS-Explore-Makros gleichzeitig nutzen und auch noch im selben Verzeichnis auf einem Netzwerk-Server arbeiten ist es
empfehlenswert während eines Programmlaufs angelegte Zwischendateien (temporäre Dateien) mit einem zusätzlichen “Eigentumsstempel” zu versehen. In dem nachstehenden PS-Explore-Makro, soll ergänzend zur
Bildschirmausgabe, das Ergebnis (eine mit der Prozedur Ag-Tab erstellte Tabelle mit statistischen Kennwerten) auch in eine Datei ausgegeben werden. Dies ist etwa dann nützlich, wenn das Ergebnis in einem weiteren
Schritt als Arbeitsblatt vorliegen soll, mit dem dann weitere Auswertungen oder Grafiken erstellt werden. Die Ausgabe der Berechnungen in eine Datei geschieht bei Ag-Tab mittels der Option Datei. Schreibt
man im Makro nun lediglich Datei Grndausw, dann wird im aktuellen Arbeitsverzeichnis das portable PS-Explore-Arbeitsblatt Grndausw.asc
angelegt. Wenn nun zwei Anwender dasselbe Makro mehr oder weniger zeitgleich starten, kann nur einer der “Gewinner” sein. Um solcherlei Effekt zu umgehen, benutzen Sie im Makro die globale Variable $ztemp0
, die Sie direkt ohne Leerzeichen hinter dem allgemeinen Dateinamen Grndausw (die Namenswahl ist natülich beliebig) angeben. Die Variable $ztemp0
erhält bei Programmstart automatisch den unter Windows eingetragenen Nutzernamen des Anwenders zugewiesen. Wenn nun also Schneider und Maier
gleichzeitig das Makro aufrufen, entstehen zwei unabhängige Dateien mit den Namen GrndauswSchneider.asc und GrndauswMaier.asc. Einer Kollision ist somit also vorgebeugt. zeige_befehl aus
dialog aus gesamtbild ein mod_hinweis ein drucker aus warnung ein verzeichnis c:\programme\vgsps\ps-explore_3.1w\samples arbeitsblatt Verkauf Analyse_Start
Ag-Tab, Notizblock, Datei Grndausw$ztemp0, Kennwerte Mittelwert N, drehen VarListe Einheiten Umsatz
Untergruppen Verkäufer Analyse_Ende zurück Beenden |
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