NEUE WIRKLICHKEIT

wir lagen oft am sonnenhellen strand
und schauten unseren traeumen zu
wie sie sich wiegten
auf den wellen unserer sehnsucht
du schoen in wahn und wirklichkeit
ich halb verrueckt und trunken
in eine phantasie der sonnenseligkeit versunken

das feuer glueht am himmel
und steigt hoch hinauf
um dann am mittag sich auf uns herabzusenken
durchdringend jede zelle unserer koerper
es macht uns leicht
und langsam schweben wir
der klaren sommernacht entgegen

mutig du ich gar verwegen
so spielen wir mit mond und sonnenstrahlen
vergessen ganz
gewesne qualen unserer einsamkeit
und trinken furchtlos mit dem teufel bruderschaft
der uns aus dankbarkeit in einer nacht
die schoensten mythen zur gitarre singt

die wirklichkeit der todesdiener
wird uns niemals fassen
solange nur die sonne brennt
und ihre kraft nicht schwaecher wird
mit unbeugsamer macht
zerstrahlt sie all die feinde
die nicht freunde werden wollten

wenn vor uns dann im wellenrauschen
zuerst das elend
und ihm nach der tod versinkt
erheb ich mich
so unbeschwert
wie fruehlingsduft
du maedchen komponierst
zu dem szenarium
die sonnensymphonie

wir stehen spanisch stolz am meer
und schauen wie der tod ertrinkt
ihm dann entgegen
unser reich ersteht
das von sehnsucht und hoffnung gezeugt
durch unsere liebe gedeihen wird

zarte welt ohne schmerz geboren
ohne sturm
leicht rhythmisch gleiten wir vom strand
und segeln suedwaerts
zu den inseln einer neuen wirklichkeit
wo du als koenigin der schoenheit herrschen wirst
und ich als zauberer