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LICHTSCHATTEN
frierst du am ende des tages
duerstest am morgen du treibt dich der hunger ins sonnenlicht durch die wueste hinein in die oasenlos unbarmherzige treibsandebene jene todesstage des lebens jagen die toten dich der du angstvoll und zitternd am lichtblitz des aufgehenden morgens stehst dem abgrund entgegen ziehen die tiefen dich in den aufwind der sommernaechte hinan in das leben abgruenden dich auftreibende tode nachtblitzend im lebensentzug hungerst du nicht frierst nicht am zitternden tage im sonnenorkan der wuestenmeere treibt dich kein schweisz herzblut aus jahren im nirwana versinkend im sonnenlicht am sonnentag im mondlicht im schrecken des lebens treibt dich der tod zum leben zum licht auf ewig und nichts |