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"Die Bewegung geschlossener Raeume"
Schonungslos greift der Autor existenziell oder gesellschaftlich beunruhigende Themen auf: unsere Urängste um Vereinsamung, Sterblichkeit und Tod, ebenso wie Selbstsucht, Machtmissbrauch, Intoleranz und Gewalt. Er zeichnet dabei ein scharfes und kritisches Bild unserer Gesellschaft, die ohne Selbstverantwortung und gemeinsames Wachwerden fast keine Zukunft mehr hat. Wie mit einem Seziermesser und mit sprachlicher Brillanz, die keine Verklärung erlaubt, dringt er zum Kern der ins Visier genommenen Phänomene vor. Dabei behalten die Gedichte stets eine hohe lyrische Intensität und Form. Wir sehen, wie der anfangs vom Schicksal paralysierte Mensch sich wiederfindet und in einem Balanceakt zwischen Resignation und Hoffnung dann doch zu einer besseren und neuen Wirklichkeit gelangt. Leseproben aus "Die Bewegung geschlossener Raeume" |
Ulrich F. Voos: Die Bewegung geschlossener Räume ISBN 978-3-8334-4327-5, Hardcover, 18,50 EUR |